Einige Leute hassen Pantomimen, andere haben Angst vor Ihnen. Diesen hier muss man lieben!
Und dann gibt es noch die Deluxe-Variante:
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Dieses Blog soll einfach eine Aneinanderreihung von Fundstücken sein, die mir unaufgefordert oder auch absichtlich vor die Füße fallen. Einerseits als Ersatz für eine überbordende Linksammlung andererseits um mir das Herumschicken von Linktipps zu ersetzen durch Hinweise auf dieses Blog. Keine Geistigen Höhenflüge, Fundstücke eben.
Geh NICHT wählen!
Ist doch sowieso uninteressant und uncool. Und ändern tust du auch nichts! Eine simple aber trotzdem genial gemachte Werbekampagne für das Wahlrecht. Eine Aktion initiert von Leonardo DiCaprio, will i. am, Tobey Maguire, und Forest Whitaker.
Und neu: Die Fortsetzung nach dem Klick auf "Mehr"
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Sätze wie "Oh, sarcasm! I can do sarcasm!", " I can do anything, I was in a boyband!" sind toll. Aber wenn am Ende die junge Frau ihren Freund wieder heil zuhause haben will, muss man schon schlucken.
Ach ja und der Song zum Video:
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Sätze wie "Oh, sarcasm! I can do sarcasm!", " I can do anything, I was in a boyband!" sind toll. Aber wenn am Ende die junge Frau ihren Freund wieder heil zuhause haben will, muss man schon schlucken.
Ach ja und der Song zum Video:
Eskalation im Einzelhandel
Mittwoch, 13. Oktober
Schönster Altweibersommer - Noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten am Kornmarkt. Bisher keine besonderen Vorkommnisse auf der Hohe Strasse. Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl vom Aldi-Geschäftsführer an der Esplanade: "5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!"
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert der Geschäftsführer der Warenhandelskette Plus an der Dimmerstrasse Ecke Torfstrasse. Eher etwas halbherzig, aber immerhin, schiebt er eine Palette mit erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln in den Gang vor dem Kassenbereich.
15:07 Uhr: Die REWE-Marktleiterin hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Obst- und Gemüseauslage. Auch die blonde, junge Dame aus der Bäckerei im Eingangsbereich bei Rewe dekoriert zaghaft die Auslage mit Weckmänner.
16:02 Uhr: Die Filialen von Kaufhof und C&A bekommen Kenntnis von der Offensive bei REWE, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstands-Abkommen bis zum 20. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.
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Donnerstag, 14. Oktober
07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Kaufhof bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhof Fassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen.
Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch Aldi, REWE, Plus und sowieso alle Läden den Ernst der Lage erkannt und beginnen nun ihrerseits sich an der Massenhysterie zu beteiligen. Im Telekom Laden kontert man mit zugeklebten Scheiben und freut sich auf den reißenden Absatz bei Markteinführung des Apple iPhone. sOliver und DM, gerade erst neu eröffnet, wissen noch nicht so recht wie sie sich verhalten sollen und verpassen erst mal den Anschluss.
Freitag, 15. Oktober
09:00 Uhr: Aldi setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
09:12 Uhr: Plus kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
10:05 Uhr: Bei Kaufhof verirren sich dutzende Kunde in einem Wald von Weihnachtsgedöns.
12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei REWE: An der Fleisch- und Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein "Frohes Fest" gewünscht.
Die Wühltisch Abteilung im Erdgeschoss von Kaufhof kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.
Samstag, 16. Oktober
07:00 Uhr: Kaufhof schaufelt tonnenweise Kunstschnee in die Schaufenster.
08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert die aufgebrachte REWE-Geschäftsführerin von ihren Mitarbeitern lautstark: "Weihnachten bis zum Äußersten" und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD: "Weihnachten mit Mirrelle Matthieu" über Deckenlautsprecher.
In den Kellergewölben von C&A sucht man 3 Stunden verzweifelt nach der Weihnachtsdekoration, nur um dann entsetzt festzustellen, das es C&A in Wesel letztes Jahr noch gar nicht gab.
Radio KW, frisch eingezogen über C&A, gräbt sich durch das Archiv und stellt eine Auswahl der schönsten Weihnachtslieder zusammen um den gesamten Niederrhein damit zu beschallen.
Das Rote Kreuz setzt den ersten Glühwein an und kippt ihn sich mit einem ordentlichen Schuss Rum runter, nur um anhand "lebender Objekte" den Ernstfall einer Alkoholvergiftung proben zu können.
Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.
Montag; 19. Oktober
08:00 Uhr: Anwohner der Hohen Strasse versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die nun von Kaufhof angedrohte Musikoffensive "Heiligabend mit den Flippers" zu stoppen.
08.30 Uhr: Eine von Frau Bürgermeisterin Westkamp eiligst einberufene Sitzung blieb Ergebnislos und wurde vertagt. 2 der 4 Abgeordneten sind Mitglieder beim Roten Kreuz.
09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor "Adveniat", der gerade auf der Kreuzstrasse vor Kaufhof zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.
10.00 Uhr: REWE schmuggelt durch den Hintereingang 40 Paletten mit weihnachtlichen Süßigkeiten in den Laden und verteilt sie strategisch in allen Gängen.
11.30 Uhr: Plus ordert eine extra Ladung Weihnachtsutensilien für das Donnerstag Aktionsregal.
18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpässen in der Stromversorgung als der von C&A beauftragte Rentner Erwin Z. mit seinem Flak-Scheinwerfer Marke "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an den Himmel zeichnet.
Dienstag, 20. Oktober
Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.
09:11 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Berliner Tor Platz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden.
Die Beamten sind ratlos.
09:47 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Kodi, Kaufhof und C&A die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!
10.38 Uhr: Die NIAG beginnt Ersatz-Haltestellen außerhalb des Zentrums einzurichten und kündigt an die in der City gelegenen Haltestellen erst am 27.12. wieder anzufahren.
Anwohner des Innenstadtgebietes beginnen ihre Fenster zu dekorieren.
14.12 Uhr: Bei Aldi, REWE, Plus und Kodi sind Lichterketten ausverkauft. Saturn verzeichnet einen Umsatzrekord nach dem anderen in der Abteilung für Leuchtmittel. An den Kassen bilden sich Warteschlangen von bis zu 15 Minuten.
15.50 Uhr: Die Stadt versucht mit Räum und Streudiensten dem Schnee Herr zu werden. Vergeblich, C&A, Kaufhof und Kodi haben Schneekanonen entlang der gesamten Fußgängerzone aufgestellt.
17.00 Uhr: Mit einsetzen der Dunkelheit schalteten zigtausende Bewohner im Kreis Wesel ihre Fensterdekorationen an. Rentner Erwin Z. beginnt mit seinem Flak-Scheinwerfer erneut lustige Sterne an den Himmel zu malen. Plus konterte mit einer eigens für diesen Zweck angeschafften, auf dem Kornmarkt installierten, Laserlichtanlage. Am Auesee Stadion baut man die Flutlichtanlage so um das sie ein gigantisches Kreuz an den Himmel zaubern.
Bei der Kreispolizeibehörde in Wesel gehen die ersten Meldungen über UFO Sichtungen ein.
18.10 Uhr: Die Umspannwerke laufen am Limit und können den Stromverbrauch kaum auffangen. Immer mehr Haushalte schalten ihre Fenster- Haus- und Hofbeleuchtungen ein.
RTL berichtet Live in einer Sondersendung über das Chaos in Wesel.
Als Oma Erna aus der Feldmark sich mit ihrer Enkelin Lisa die Sondersendung ansehen möchte und den Fernseher einschaltet, kommt es zur Katastrophe. Der Stromverbrauch überschreitet die kritische Grenze und das gesamte Versorgungsnetz bricht zusammen.
19:20 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen. In den Außenbezirken brennen die ersten Häuser. Plünderer ziehen durch die Stadt. Der Katastrophenschutz fordert die Bundeswehr zur Verstärkung an. Die gesamte Stadt wird abgeriegelt. Im Marienhospital und im Evangelischem Krankenhaus werden die Betten knapp. Die Auszubildende Marta sagt: "Das ist unglaublich."
22.00 Uhr: Über Wesel wird der Ausnahmezustand verhängt.
Weihnachten wird dieses Jahr wohl ausfallen. Ich jedenfalls freue mich schon auf nächstes Jahr.
Schönster Altweibersommer - Noch einmal Menschen in T-Shirt und Sandalen in den Straßencafes und Biergärten am Kornmarkt. Bisher keine besonderen Vorkommnisse auf der Hohe Strasse. Dann plötzlich um 10:47 Uhr kommt der Befehl vom Aldi-Geschäftsführer an der Esplanade: "5 Paletten Lebkuchen und Spekulatius in den Eingangsbereich!"
Von nun an überschlagen sich die Ereignisse. Zunächst reagiert der Geschäftsführer der Warenhandelskette Plus an der Dimmerstrasse Ecke Torfstrasse. Eher etwas halbherzig, aber immerhin, schiebt er eine Palette mit erweiterten Kerzensortiment und Marzipankartoffeln in den Gang vor dem Kassenbereich.
15:07 Uhr: Die REWE-Marktleiterin hat die Mittagspause genutzt und operiert mit Lametta und Tannengrün in der Obst- und Gemüseauslage. Auch die blonde, junge Dame aus der Bäckerei im Eingangsbereich bei Rewe dekoriert zaghaft die Auslage mit Weckmänner.
16:02 Uhr: Die Filialen von Kaufhof und C&A bekommen Kenntnis von der Offensive bei REWE, können aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht gegenhalten und fordern ein Weihnachtsstillstands-Abkommen bis zum 20. Oktober. Die Gespräche bleiben ohne Ergebnis.
Mehr...
Donnerstag, 14. Oktober
07:30 Uhr: Im Eingangsbereich von Kaufhof bezieht überraschend ein Esel mit Rentierschlitten Stellung, während 2 Weihnachtsmänner vom studentischen Nikolausdienst vorbeihastende Schulkinder zu ihren Weihnachtswünschen verhören. Zeitgleich erstrahlt die Kaufhof Fassade im gleißenden Schein von 260.000 Elektrokerzen.
Die geschockte Konkurrenz kann zunächst nur ohnmächtig zuschauen. Immerhin haben jetzt auch Aldi, REWE, Plus und sowieso alle Läden den Ernst der Lage erkannt und beginnen nun ihrerseits sich an der Massenhysterie zu beteiligen. Im Telekom Laden kontert man mit zugeklebten Scheiben und freut sich auf den reißenden Absatz bei Markteinführung des Apple iPhone. sOliver und DM, gerade erst neu eröffnet, wissen noch nicht so recht wie sie sich verhalten sollen und verpassen erst mal den Anschluss.
Freitag, 15. Oktober
09:00 Uhr: Aldi setzt Krippenfiguren ins Gemüse.
09:12 Uhr: Plus kontert mit massivem Einsatz von Rauschgoldengeln im Tiefkühlregal.
10:05 Uhr: Bei Kaufhof verirren sich dutzende Kunde in einem Wald von Weihnachtsgedöns.
12:00 Uhr: Neue Dienstanweisung bei REWE: An der Fleisch- und Käsetheke wird mit sofortiger Wirkung ein "Frohes Fest" gewünscht.
Die Wühltisch Abteilung im Erdgeschoss von Kaufhof kündigt für den Nachmittag Vergeltungsmaßnahmen an.
Samstag, 16. Oktober
07:00 Uhr: Kaufhof schaufelt tonnenweise Kunstschnee in die Schaufenster.
08:00 Uhr: In einer eilig einberufenen Krisenversammlung fordert die aufgebrachte REWE-Geschäftsführerin von ihren Mitarbeitern lautstark: "Weihnachten bis zum Äußersten" und verfügt den pausenlosen Einsatz der von der Konkurrenz gefürchteten CD: "Weihnachten mit Mirrelle Matthieu" über Deckenlautsprecher.
In den Kellergewölben von C&A sucht man 3 Stunden verzweifelt nach der Weihnachtsdekoration, nur um dann entsetzt festzustellen, das es C&A in Wesel letztes Jahr noch gar nicht gab.
Radio KW, frisch eingezogen über C&A, gräbt sich durch das Archiv und stellt eine Auswahl der schönsten Weihnachtslieder zusammen um den gesamten Niederrhein damit zu beschallen.
Das Rote Kreuz setzt den ersten Glühwein an und kippt ihn sich mit einem ordentlichen Schuss Rum runter, nur um anhand "lebender Objekte" den Ernstfall einer Alkoholvergiftung proben zu können.
Der Nachmittag bleibt ansonsten ruhig.
Montag; 19. Oktober
08:00 Uhr: Anwohner der Hohen Strasse versuchen mit Hilfe einer einstweiligen Verfügung die nun von Kaufhof angedrohte Musikoffensive "Heiligabend mit den Flippers" zu stoppen.
08.30 Uhr: Eine von Frau Bürgermeisterin Westkamp eiligst einberufene Sitzung blieb Ergebnislos und wurde vertagt. 2 der 4 Abgeordneten sind Mitglieder beim Roten Kreuz.
09:14 Uhr: Ein Aldi-Sattelschlepper mit Pfeffernüssen rammt den Posaunenchor "Adveniat", der gerade auf der Kreuzstrasse vor Kaufhof zum großen Weihnachtsoratorium ansetzen wollte.
09:30 Uhr: Aldi dementiert. Es habe sich bei der Ladung nicht um Pfeffernüsse, sondern Christbaumkugeln gehandelt.
10.00 Uhr: REWE schmuggelt durch den Hintereingang 40 Paletten mit weihnachtlichen Süßigkeiten in den Laden und verteilt sie strategisch in allen Gängen.
11.30 Uhr: Plus ordert eine extra Ladung Weihnachtsutensilien für das Donnerstag Aktionsregal.
18:00 Uhr: In der Stadt kommt es kurzfristig zu ersten Engpässen in der Stromversorgung als der von C&A beauftragte Rentner Erwin Z. mit seinem Flak-Scheinwerfer Marke "Varta Volkssturm" den Stern von Bethlehem an den Himmel zeichnet.
Dienstag, 20. Oktober
Die Fronten verhärten sich; die Strategien werden zunehmend aggressiver.
09:11 Uhr: Auf einem Polizeirevier meldet sich die Diabetikerin Anna K. und gibt zu Protokoll, sie sei soeben auf dem Berliner Tor Platz zum Verzehr von Glühwein und Christstollen gezwungen worden.
Die Beamten sind ratlos.
09:47 Uhr: Seit gut einer halben Stunde beschießen Kodi, Kaufhof und C&A die Einkaufszone mit Schneekanonen. Das Ordnungsamt mahnt die Räum- und Streupflicht an. Umsonst!
10.38 Uhr: Die NIAG beginnt Ersatz-Haltestellen außerhalb des Zentrums einzurichten und kündigt an die in der City gelegenen Haltestellen erst am 27.12. wieder anzufahren.
Anwohner des Innenstadtgebietes beginnen ihre Fenster zu dekorieren.
14.12 Uhr: Bei Aldi, REWE, Plus und Kodi sind Lichterketten ausverkauft. Saturn verzeichnet einen Umsatzrekord nach dem anderen in der Abteilung für Leuchtmittel. An den Kassen bilden sich Warteschlangen von bis zu 15 Minuten.
15.50 Uhr: Die Stadt versucht mit Räum und Streudiensten dem Schnee Herr zu werden. Vergeblich, C&A, Kaufhof und Kodi haben Schneekanonen entlang der gesamten Fußgängerzone aufgestellt.
17.00 Uhr: Mit einsetzen der Dunkelheit schalteten zigtausende Bewohner im Kreis Wesel ihre Fensterdekorationen an. Rentner Erwin Z. beginnt mit seinem Flak-Scheinwerfer erneut lustige Sterne an den Himmel zu malen. Plus konterte mit einer eigens für diesen Zweck angeschafften, auf dem Kornmarkt installierten, Laserlichtanlage. Am Auesee Stadion baut man die Flutlichtanlage so um das sie ein gigantisches Kreuz an den Himmel zaubern.
Bei der Kreispolizeibehörde in Wesel gehen die ersten Meldungen über UFO Sichtungen ein.
18.10 Uhr: Die Umspannwerke laufen am Limit und können den Stromverbrauch kaum auffangen. Immer mehr Haushalte schalten ihre Fenster- Haus- und Hofbeleuchtungen ein.
RTL berichtet Live in einer Sondersendung über das Chaos in Wesel.
Als Oma Erna aus der Feldmark sich mit ihrer Enkelin Lisa die Sondersendung ansehen möchte und den Fernseher einschaltet, kommt es zur Katastrophe. Der Stromverbrauch überschreitet die kritische Grenze und das gesamte Versorgungsnetz bricht zusammen.
19:20 Uhr: Teile des Stadtbezirks sind unpassierbar. Eine Hubschrauberstaffel des Bundesgrenzschutzes beginnt mit der Bergung von Eingeschlossenen. In den Außenbezirken brennen die ersten Häuser. Plünderer ziehen durch die Stadt. Der Katastrophenschutz fordert die Bundeswehr zur Verstärkung an. Die gesamte Stadt wird abgeriegelt. Im Marienhospital und im Evangelischem Krankenhaus werden die Betten knapp. Die Auszubildende Marta sagt: "Das ist unglaublich."
22.00 Uhr: Über Wesel wird der Ausnahmezustand verhängt.
Weihnachten wird dieses Jahr wohl ausfallen. Ich jedenfalls freue mich schon auf nächstes Jahr.
All we gotta do is...
Endlich mal ein Protest-Song der uns sagt, wie wir die Probleme der Welt in den Griff bekommen!
Karstadt: das Monster, das im Dunkeln lauert
26. März Der Karstadt wird mir unheimlich. Als ich heute morgen einkaufen war, hörte ich zum ersten Mal diese Durchsage: "42, bitte 7." Was hat das zu bedeuten? Ich legte schnell die Hundebürste zurück, die ich für meinen Dackelrüden kaufen wollte, und verließ das Kaufhaus. Überall Kameras.
27. März Auch in der Lebensmittelabteilung also: "20 bitte, 20!" Rätselhaft: Sofort nach der Durchsage nahm die Wurstverkäuferin die von einer Kundin reklamierte Dauerwurst widerspruchslos zurück. Zufall?
28. März Posten in der Stoffabteilung bezogen. Schon nach zehn Minuten konnte ich zwei Durchsagen festhalten: "15, bitte!" und "13, bitte 2!" Mag sein, dass ich mich bei der letzten verhört habe. Was soll das? Heißt 'Fünfzehn' etwa: "Fräulein Bauer bitte zur Kasse 1"? 'Dreizehn' soviel wie "Herr Dr. Mann, bitte zum Chef" und 'Dreiunddreißig' "Herr Warnke, wenn Sie sich noch einmal im Schritt kratzen, während Sie bedienen, fliegen Sie raus!"?
Mehr...
30. März Ich glaube, hier ist eine fremde, dunkle Macht am Werk. Warum sonst würde man Codes benutzen? Bislang habe ich 93 verschiedene, teilweise auch mit Buchstaben. Pro Tag kommen etwa 20 neue hinzu. Ich brauche mehr Zeit.
2. April Ich habe meinen Job gekündigt.
3. April Der erste ganze Tag im Karstadt. Zwei Stunden Lebensmittel, drei Elektronik, fünf Autozubehör. Im Cafe kennen sie mich schon. Tarnung?
4. April Der Hausdetektiv verfolgt mich. Ich habe Angst. Auch andere Kunden scheinen die Durchsagen wahrzunehmen. Eine ältere Dame zuckte sogar zusammen. Eine ehemalige Verkäuferin? Ihr verhärmtes Aussehen lässt darauf schließen. Ich folge ihr bis zum Ausgang. Nichts. (Verströmt das Gebläse am Eingang ein Gas?)
5. April Die Zahlen werden immer höher. Ich brauche ein neues Notizbuch. Irgendetwas ist im Gange.
6. April Stasi?! Ich gehe davon aus. Ich muss Erika warnen. Sie kauft hier immer noch arglos ein. Ich schon seit Tagen nicht mehr. Alles, was ich bei Karstadt gekauft habe, werfe ich weg. Meine Geldreserven sind bald aufgebraucht. Ich gehe nicht mehr ins Karstadt-Cafe. Vermutlich ist im Essen eine Droge, die einen die Durchsage überhören lässt.
8. April Heute morgen war ein Reklamezettel von Karstadt in der Post. Ohne Absender. Sie wissen also, wo ich wohne. Anzeige? Erika meint, ich sehe Gespenster. Was soll ich tun?
9. April "Wollen Sie eine Tüte?" hat mich die Verkäuferin bei meinem Alibieinkauf gefragt. Sie hatte so etwas Lauerndes im Blick. Natürlich habe ich die Tüte abgelehnt, ich weiß genau, was da drin gewesen wäre.
10. April Jetzt wird es ernst: Eine junge, gutaussehende Frau bot mir englisches Mürbegebäck an. Angeblich weil "britische Aktionstage" bei Karstadt sind. Ging zum Schein darauf ein. Entfernte mich rasch und unauffällig und erbrach alles wieder. So leicht kriegen sie mich nicht.
11. April Bei der Durchsage "72, sofort 3e!" lief ich in Panik hinaus in die Fußgängerzone und nach Hause. Wenn man meine Anzuggröße zu meinem Alter addiert, ist das Ergebnis "72". Und was soll "3e" bedeuten? Natürlich: Dritter Stock, sofort eliminieren! Es geht los.
15. April Kommissar Böcklin sagte mir heute, dass bei meinem Anschlag niemand getötet wurde. Lediglich in der Elektroabteilung entstand größerer Sachschaden. Der Kommissar trug am Revers ein Namensschild. Darauf stand die Nummer 27. Also 72 von hinten gelesen. Ich bin verloren...
27. März Auch in der Lebensmittelabteilung also: "20 bitte, 20!" Rätselhaft: Sofort nach der Durchsage nahm die Wurstverkäuferin die von einer Kundin reklamierte Dauerwurst widerspruchslos zurück. Zufall?
28. März Posten in der Stoffabteilung bezogen. Schon nach zehn Minuten konnte ich zwei Durchsagen festhalten: "15, bitte!" und "13, bitte 2!" Mag sein, dass ich mich bei der letzten verhört habe. Was soll das? Heißt 'Fünfzehn' etwa: "Fräulein Bauer bitte zur Kasse 1"? 'Dreizehn' soviel wie "Herr Dr. Mann, bitte zum Chef" und 'Dreiunddreißig' "Herr Warnke, wenn Sie sich noch einmal im Schritt kratzen, während Sie bedienen, fliegen Sie raus!"?
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30. März Ich glaube, hier ist eine fremde, dunkle Macht am Werk. Warum sonst würde man Codes benutzen? Bislang habe ich 93 verschiedene, teilweise auch mit Buchstaben. Pro Tag kommen etwa 20 neue hinzu. Ich brauche mehr Zeit.
2. April Ich habe meinen Job gekündigt.
3. April Der erste ganze Tag im Karstadt. Zwei Stunden Lebensmittel, drei Elektronik, fünf Autozubehör. Im Cafe kennen sie mich schon. Tarnung?
4. April Der Hausdetektiv verfolgt mich. Ich habe Angst. Auch andere Kunden scheinen die Durchsagen wahrzunehmen. Eine ältere Dame zuckte sogar zusammen. Eine ehemalige Verkäuferin? Ihr verhärmtes Aussehen lässt darauf schließen. Ich folge ihr bis zum Ausgang. Nichts. (Verströmt das Gebläse am Eingang ein Gas?)
5. April Die Zahlen werden immer höher. Ich brauche ein neues Notizbuch. Irgendetwas ist im Gange.
6. April Stasi?! Ich gehe davon aus. Ich muss Erika warnen. Sie kauft hier immer noch arglos ein. Ich schon seit Tagen nicht mehr. Alles, was ich bei Karstadt gekauft habe, werfe ich weg. Meine Geldreserven sind bald aufgebraucht. Ich gehe nicht mehr ins Karstadt-Cafe. Vermutlich ist im Essen eine Droge, die einen die Durchsage überhören lässt.
8. April Heute morgen war ein Reklamezettel von Karstadt in der Post. Ohne Absender. Sie wissen also, wo ich wohne. Anzeige? Erika meint, ich sehe Gespenster. Was soll ich tun?
9. April "Wollen Sie eine Tüte?" hat mich die Verkäuferin bei meinem Alibieinkauf gefragt. Sie hatte so etwas Lauerndes im Blick. Natürlich habe ich die Tüte abgelehnt, ich weiß genau, was da drin gewesen wäre.
10. April Jetzt wird es ernst: Eine junge, gutaussehende Frau bot mir englisches Mürbegebäck an. Angeblich weil "britische Aktionstage" bei Karstadt sind. Ging zum Schein darauf ein. Entfernte mich rasch und unauffällig und erbrach alles wieder. So leicht kriegen sie mich nicht.
11. April Bei der Durchsage "72, sofort 3e!" lief ich in Panik hinaus in die Fußgängerzone und nach Hause. Wenn man meine Anzuggröße zu meinem Alter addiert, ist das Ergebnis "72". Und was soll "3e" bedeuten? Natürlich: Dritter Stock, sofort eliminieren! Es geht los.
15. April Kommissar Böcklin sagte mir heute, dass bei meinem Anschlag niemand getötet wurde. Lediglich in der Elektroabteilung entstand größerer Sachschaden. Der Kommissar trug am Revers ein Namensschild. Darauf stand die Nummer 27. Also 72 von hinten gelesen. Ich bin verloren...
Wulffmorgenthaler
...ist ein dänischer Web-Comic, nicht immer "suitable-for-work", manchmal eklig, meistens spaßig aber immer abgedreht.
Hier ein paar meiner Lieblings-Comics aus der harmloseren Ecke:


Hier ein paar meiner Lieblings-Comics aus der harmloseren Ecke:


Just a Flesh Wound
Der Schwarze Ritter aus "Ritter der Kokosnuss"!Ein abgedrehtes Produkt dessen wahren Wert man nicht unterschätzen sollte:
Benutzen Sie den King-Arthur-Ansatz zur alltäglichen Problemlösung. Erst versuchen Sie mit dem Problem Freund zu werden. Sollte das nicht funktionieren zerlegen Sie es einfach in leicht behandelbare Teile.
Auch im Angebot bei ThinkGeek ist die "Heilige Handgranate" und ein T-Shirt der Ritter die jetzt nicht mehr "Ni" sondern "Ecky ecky ecky ecky pakang zoom boing" sagen.
Walken kann so schön sein!
Nein,nicht die Art von Sport, bei dem man aussieht, als wären einem die Ski geklaut worden.
Chistopher Walken, wenn er am besten ist: Wenn er sich selbst auf den Arm nimmt!
Chistopher Walken, wenn er am besten ist: Wenn er sich selbst auf den Arm nimmt!
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